Auch 2011 soll der mittlerweile dritte Jahrgang von treibhaus 0.8 ein Event in Berlin veranstalten. Nach dem Erfolg der Odyspree übergaben Ingrid Scherübl und Dorothea Martin in einem Workshop die Social Media Accounts an ihre Nachfolger und zogen ein kleines Fazit: was hat funktioniert, was könnte man noch optimieren, was war hilfreich.
Abseits vom spannenden Social Media Seminar gibts einiges zu entdecken: Ein Wochenend-Ticket kostet hier nur 4 Euro! Bärenstark!
Was für ein Erlebnis und eine Menge zu lernen. Dieses Wochenende bei Phocus Brand in Nürnberg. Unser TOP-TOP-TOP Thema: SOCIAL MEDIA. Immer am Puls der Zeit, is ja klar!;)
Live vom Social Media Workshop mit dem 3. treibhaus 0.8 Jahrgang. Angeregte Facebook-Diskussion - gibts das Netzwerk noch in 5 Jahren? Sind denn wirklich so viele Leute auf Facebook? Und die, die auf Facebook sind - sind sie wirklich aktiv?
Bald auch Fotos, leider erlaubt die Internetverbindung kein Hochladen :-(
Feste sind unsere Kernkompetenz. Umso wichtiger sie auch selbst regelmäßig zu durchleben. In Mannheim bei den EVA-Awards traf sich die Branche um herausragende Kommunikationsleistungen des letzten Jahres zu prämieren. Nach dem Get-Together bei Häppchen, gab es selbstverständlich eine Party. Und die war dieses Jahr tatsächlich sehr ausgelassen und schön. Ein unerwartet lustiger Abend!
Traurig mal wieder nur: das Catering voller Fleisch-Gerichte. Wieso glauben Deutschlands Top-Caterer immer noch, dass besonderes Essen immer aus Fleisch besteht? Diese Nachkriegsmentalität ist völlig unzeitgemäß und behindert ihre eigene kulinarische Kreativität, die ein elementarer Teil der Erlebniskommunikation ist, die wir gerne praktizieren würden.
... und diese Abschlussprüfung, für die wir einen Tag nach der Odyspree ein Briefing bekommen haben, an dem wir bestimmt schon alle fleißigst arbeiten (hüstel), die findet in Wuppertal statt. Und zwar vom 16. - 18. September. Wieso das interessant ist? Nun ganz einfach, weil am 17.09. der weltweite Park(ing) Day ist...
It's called PARK(ing) Day! Citizen Activists around the globe turn parking spaces into mini-parks for a day to demonstrate the need for more urban green space. The annual event is organized online, but staged offline in dozens of cities on every continent around the world. It's a demonstration of the power of social media and international collaborative activism... and a great way to have fun and relax.
Die meisten von uns werden ihre Prüfung am 17. haben - und wäre es nicht witzig, sich danach unter der Magnetschwebebahn zum PARK(ing) Day zu treffen? Es wäre doch langweilig, wenn das nur in Berlin oder anderen Großstädten stattfände... Warum also nicht in Wuppertal!
via CognitiveCities
Wir, der Studiengang treibhaus 0.8 für Konzeption in der Live-Kommunikation, haben am 29.07.2010 eine Odyspree veranstaltet. Studenten, Absolventen und andere Interessierte sollten einen spielerischen ersten Eindruck davon erhalten, was man so alles drauf haben muss, um als Konzeptioner zu arbeiten. Wir haben dabei einen Schwerpunkt auf das Storytelling und die Arbeit im Team gelegt und alle, die sich zuvor via "Odyssee in 140 Zeichen" beworben hatten, auf eine Odyspree geschickt. Das Briefing der Teilnehmer sah folgendermaßen aus: "ihr habt drei Stunden, eine Karte mit Hinweisen, es gibt mehrere technische Hilfsmittel und gesponserte Getränke (;-). Eure Aufgabe ist es, eine spannende (Heldenreisen-) Geschichte zu entwickeln, die im Anschluss an Improschauspieler übergeben wird. Eine Jury aus Kreativdirektoren bewertet sowohl eure Story als auch die Performance der Schauspieler. Viel Erfolg!"
Und so sah die Odyspree dann aus. Ab 16.00 starteten bei bestem Wetter Gruppen von 5-8 Leuten auf kleinen Grillbooten:
Einweisung für die Steuerfrau
Mit dieser Geschichtenkarte ausgerüstet ging es los: 1. Station: Wer ist Euer Held, wer ist Eure Heldin?
An der zweiten Station, der Liebesinsel, hing diese etwas mitgenommene Postkarte:
Die Aufgabe: Ort und Zeit der Story zu bestimmen - und natürlich schlich sich an dieser Stelle schon das ein oder andere Motiv in die Geschichte ein, - die Frage, wer diese Karte abgeschickt hatte, interessierte schließlich alle.
Die Gestaltung der dritten Station war ganz klar inspiriert vom Workshop, den wir eine Woche vor der Odyspree mit den Bühnenbild und Szenografie-Studentinnen der TU Berlin hatten. Eine kleine Pappkiste zum Aufklappen und bunte Figürchen - hier musste sich der Held entscheiden. Und damit bestimmen, in welchem Konflikt sich die Hauptfigur eigentlich befindet.
Zu jeder antiken Heldenreise gehört natürlich auch ein Orakel. Bei uns war das ein Flaschengeist in Kombination mit zwei Telefonnummern. Jedes Boot konnte pro Nummer drei Fragen stellen, um herauszufinden, ob es sich um Freund oder Feind der Hauptfigur handelt. Alle Fragen waren erlaubt - außer mit Ja/Nein zu beantwortende. Komischerweise scheint es von der Flasche kein Foto zu geben, genausowenig wie von unserer bezaubernden nächsten Station, die nur aus der Ferne zu erahnen ist...
Unsere "Sirene" (der kleine rote Punkt in der Bildmitte) entpuppte sich zwar als zauberhafte Sängerin, doch hielt sie die Gruppen nicht vom Weg ab, sondern gab ihnen, circegleich, eine magische Waffe mit. Jede Figur musste sich nun schließlich rüsten, für den großen Showdown mit dem Kontrahenten.. Diesen Showdown entwickelten die Gruppen nun auf dem Weg zum ultimativen Härtetest: der Begegnung mit dem "Creative Diabolo", der im Ideenfriedhof auf die Geschichtenerzähler wartete.Zum Glück konnten alle Boote diese Klippe meistern, sahen sich nun aber vor der Aufgabe, doch noch bitte die Farbe "Blau" einzubauen, das würde so gefühlsmäßig hier noch fehlen, um die Story wirklich rund und sexy zu machen.. wem das bekannt vorkommt: willkommen im (leicht zugespitzten) Agenturalltag ;-).
Selbst auf der Insel Berlin wurde dann noch eifrig diskutiert und aufgeschrieben, bevor es ans Briefing der Improtruppe von Paternoster ging. Die Schauspieler brachten die Storys oder einzelne Szenen rund um Ulf, Rainer und wie die Helden alle hießen, dann für alle eingeladenen Gäste auf die Bühne.
(Vielen Dank für die Fotos @Anke, Andreas und Anna!)